Aktivkohle wird als Beauty Wundermittel gehandelt

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Aktivkohle – das neue Beautywundermittel?

Aktivkohle wird immer beliebter. So findet sich das schwarze Pulver in Gesichtsmasken, Peelings und auch in diversen Reinigern. Doch warum setzt die Kosmetik-Branche auf Aktivkohle? Handelt es sich nur um einen Trend oder hat die Aktivkohle bereits eine längere Geschichte, die erst jetzt wieder in den Mittelpunkt rückt? Ob Trinkwasserreinigung, Magenprobleme, Körperentgiftung – die Aktivkohle hat derart viele Eigenschaften, sodass sie schon seit Jahrzehnten empfohlen wird. Nun hat die Kosmetik-Branche erkannt, dass die Effekte auch auf die Beauty-Produkte übertragen werden können.

Die Entstehung der Aktivkohle

Die Aktivkohle, die auch gerne nur als A-Kohle bezeichnet wird, kann aus mineralischen oder pflanzlichen Stoffen hergestellt werden – so wird Aktivkohle aus Torf, Holz oder auch Steinkohle gewonnen. Der Kohlenstoff, der extrem feinkörnig ist, besitzt zudem eine sehr poröse Struktur; die Poren sind – wie etwa bei einem Schwamm – untereinander verbunden. Die wertvollste Eigenschaft der Aktivkohle? Die Adsorption. Die Mikroporen können unterschiedliche Substanzen anziehen, sodass diese von der Oberfläche entfernt werden. Die „weiße Kohle“ hat den höchsten Grad an Qualität und stammt aus Fernost. Natürlich ist die Gewinnung sehr zeitaufwendig – in weiterer Folge werden Staub, Erde und Asche zugesetzt, sodass eine weiße Schicht entsteht, wenn die Kohle bei 1200 Grad gebrannt wird. Auch wenn der Name für Verwirrung sorgt, so ist auch die „Weiße Kohle“ tiefschwarz. Die Kohle gibt es in Pulverform oder kann am Stück als Binchotan erworben werden.

Aktivkohle reinigt das Trinkwasser

In der Kosmetik-Branche wird die A-Kohle in granulierter Form als Inhaltsstoff in diversen Cremes verwendet. Die DNA der Kohle, die zudem auch menschliches Erbgut enthält, hat – so die Experten – einen positiven Effekt auf den Körper. Ein weiterer Punkt ist Wasser: Wer eine gesunde und straffe Haut möchte, muss – am Tag – zwei Liter Wasser trinken, damit der Organismus im Gleichgewicht bleibt. Wer vorwiegend Leitungswasser trinkt, sollte sich überzeugen, dass das Wasser auch rein ist. Verunreinigtes Wasser sorgt für den gegenteiligen Effekt, sodass Schadstoffe aufgenommen werden, die dem Körper keinesfalls helfen. Zwei Teelöffel Aktivkohle/Liter genügen am Ende bereits aus, dass rund 75 Prozent der Chlor-Partikel zerstört werden können.

Hellere Zähne und eine schönere Haut

Die pechschwarze Kohle sorgt für weiße Zähne? Das mag – zumindest auf den ersten Blick – nicht nachvollziehbar sein. Jedoch kann die A-Kohle die Zähne aufhellen. Es sind die feinen Mikropartikel, die sich in der Zahnpasta befinden und dafür sorgen, dass die Zahnverfärbungen verschwinden. Die A-Kohle ist zudem unschädlicher als synthetische Whitening-Produkte und sollte daher unbedingt ausprobiert werden. Aber nicht nur die Zähne werden gereinigt – auch die Haut kann gereinigt werden. Da Aktivkohle eine absorbierende Eigenschaft hat, kann die Kohle besonders tief in die Haut eindringen und somit einen richtig zielführenden Reinigungsprozess starten. So werden Umweltbelastungen, Schmutz, Giftstoffe, Bakterien und fiese Talgablagerungen, die in weiterer Folge das Hautbild irritieren oder für Unreinheiten sorgen, entfernt. Die Magnetwirkung sorgt dafür, dass die Schadstoffe von der Hautoberfläche verschwinden. Es gibt bereits spezielle Gesichtsmasken, die nach 10 bis 15 Minuten den ganzen „Dreck“ aus dem Gesicht ziehen. Zudem gibt es Peelings und Pickelstifte, die ebenfalls Aktivkohle als Inhaltsstoffe enthalten. Aktivkohle verbessert auch die fettige und ölige Haut. Doch die A-Kohle hilft nicht nur der Haut – sie hilft auch gegen Körpergeruch. Aktivkohle findet sich in zahlreichen Deodorants und sorgt für einen angenehmen Geruch, da die poröse Struktur länger hängenbleibt und der Schweißgeruch somit keine Chance hat.

 

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