Kokoslöl – in jedem Haushalt ein Muss

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Anwendungsbereiche und Wirkungsweise von Kokosöl

Kokosöl sollte in jedem Haushalt seinen Platz haben. Diese Forderung klingt auf den ersten Blick überraschend. Es wird sich jedoch zeigen, weshalb Kokosöl im Alltag immer wieder hilfreich sein kann. Dabei sind es in erster Linie zwei Bereiche, in denen das Öl helfen kann. Die meisten werden Kokosöl aus der Küche kennen. Kokosöl eignet sich besser als andere Öle, weil es keinen dominanten Geschmack hat. Der Geschmack ist eher zurückhaltend und kann daher sowohl zum Kochen als auch zum Backen eingesetzt werden. Daneben kann Kokosöl aber auch in der Pflege des Körpers eingesetzt werden. Das Öl eignet sich in besonderer Weise bei trockener Haut und kann dabei helfen, dass die Haut nicht mehr spannt. Daneben eignet sich Kokosöl aber auch für die Haare. Gerade diejenigen Menschen, die mit sehr trockenem und sprödem Haar kämpfen müssen, können das Öl einsetzen. In vielen Shampoos, die heute auf dem Markt sind, befindet sich das Öl bereits. Meistens wird das wertvolle Kokosöl aber nur in sehr geringen Mengen verwendet, die nicht ausreichen, um die eigenen Haare zu verwöhnen. Deshalb sollte direkt auf das Öl gesetzt werden, ohne, dass der Umweg über das Shampoo mit dem Öl als Inhaltsstoff gegangen wird. Der entscheidende Vorteil von Kokosöl ist aber, dass das Öl zum Wohlbefinden beitragen kann. Deshalb sollte Kokosöl in nicht zu geringen Mengen täglich zu sich genommen werden.
Ideal ist es also, wenn Kokosöl in jedem Haushalt an mindestens zwei Orten vorhanden ist. Unentbehrlich ist das Öl nämlich einerseits in der Küche, andererseits aber auch im Bad. Daneben kann das Öl einen Platz in der Hausapotheke haben, denn es eignet sich auch bei kleineren Sportverletzungen.

Die Eigenart von Kokosöl
Wenn man eine Kokosnuss presst entsteht das Öl. Wenn man es kühl lagert, dann wird es fest. Bei normalen Temperaturen ist das Öl aber flüssig. Von den Inhaltsstoffen her enthält Kokosöl selbstverständlich viel Fett. Dieses Fett besteht aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, wobei die ungesättigten Fettsäuren einfach und mehrfach ungesättigt auftreten. Daneben sind als weitere Inhaltsstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Salz zu nennen.

Inhaltsstoffe von Kokosöl

Wer sich mit Kokosöl näher beschäftigen möchte, muss sich zunächst die Zusammensetzung des Öls anschauen. Allein dadurch lässt sich bereits erahnen, welche positive Wirkung das Öl auf den menschlichen Körper haben kann. Zum größten Teil besteht das Öl aus gesättigten Fettsäuren. Betrachtet man neuere Ergebnisse aus der Forschung, so wird deutlich, dass gesättigte Fettsäuren für den menschlichen Organismus von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung sind. Nicht zu vernachlässigen ist aber, dass das Öl auch Vitamin E enthält. Dieses Vitamin kann vom Körper nicht selbst produziert werden und muss daher von außen zugeführt werden. Es trägt dazu bei, dass Entzündungen im Körper gehemmt werden. Besonders wichtig sind aber die mittelkettigen Fettsäuren, die sich in dem Öl befinden wie beispielsweise Capronsäure. Diese Fettsäuren enthalten weniger Kalorien als andere Fettsäuren und können vom Körper besser verdaut werden. Das liegt daran, dass sie wasserlöslich sind und damit durch das Blut unmittelbar in die Leber gelangen können. Auf diese Weise werden sie zur Gewinnung von Energie eingesetzt.

Abnehmen durch Kokosöl
Gerade Menschen, die gesundheitsbewusst leben und auf ihr Gewicht achten, schätzen Kokosöl noch aus einem weiteren Grund. Einerseits sind Öle für den menschlichen Körper von großer Bedeutung. Andererseits enthalten Öle auch Kalorien. Deshalb ist es wichtig, dass ein Öl gefunden wird, dass möglichst wenige Kalorien hat. Diese Voraussetzung erfüllt das Kokosöl, das weniger Kalorien als herkömmliche Öle beinhaltet. Deshalb eignet sich das Öl auch für Menschen, die abnehmen wollen oder ihr Wunschgewicht auf Dauer halten wollen. Der Körper kann mit Kokosöl gut umgehen und gleichzeitig wir der mit wichtigen Stoffen versorgt.

Kokosöl in der Küche
In der Küche ist Kokosöl schon weit verbreitet. Der Hintergrund ist die Tatsache, dass das Öl keinen dominanten Eigengeschmack hat. Das ist wichtig, weil die Speisen, die zubereitet werden, nämlich nicht nach Öl schmecken sollen. Trotzdem ist Öl aufgrund der beschrieben Wirkungen für den Körper wichtig. Ideal ist daher ein Öl, das einen eher dezenten Geschmack hat. Deshalb kann es nicht nur zum Anbraten genutzt werden, sondern ist auch bei Salaten beliebt. Was viele Menschen nicht wissen ist, dass Kokosöl sowohl für warme als auch für kalte Speisen eingesetzt werden kann. Wer gerne Smoothies trinkt und diese selbst herstellt weiß, dass immer ein wenig Öl benötigt wird. Wer hier ein ungeeignetes Öl mit einem dominanten Eigengeschmack einsetzt, wird mit dem Problem konfrontiert werden, dass der Smoothie nur nach Öl schmeckt. Deshalb sollte gerade dafür ein Öl gefunden werden, das sich nicht in den Vordergrund drängt. Diese Funktion erfüllt Kokosöl in wunderbarer Weise.

Gerade in der heißen Küche muss genau darauf geachtet werden, welche Öle zum Einsatz kommen. Das liegt daran, dass es Öle gibt, die Transfettsäuren entwickeln. Ob dies dann der Fall und v.a. wann dies der Fall ist hängt von der chemischen Struktur des jeweiligen Öls ab. Deshalb muss bei der Wahl des geeigneten Öls für die heiße Küche genau darauf geachtet werden, welches Öl zum Einsatz kommt. Transfettsäuren können dann entstehen, wenn ungesättigte Fettsäuren erhitzt werden. Transfettsäuren sind für den menschlichen Körper gefährlich und sollten daher vermieden werden. Ideal an Kokosöl ist, dass ungesättigte Fettsäuren nur in ganz geringen Mengen enthalten sind. Hinzu kommt noch, dass Kokosöl einen sehr hohen Rauchpunkt hat, sodass auch aus diesem Grunde die Entstehen von Transfettsäuren nicht sehr wahrscheinlich ist. Aus diesen beiden Gründen kann Kokosöl ohne Bedenken für die heiße Küche eingesetzt werden. Übersetzt heißt dies, dass Kokosöl zum Braten unproblematisch genutzt werden kann. Aber auch zum Frittieren kann Kokosöl zum Einsatz kommen.

Körperpflege durch Körperöl

Der zweite Anwendungsbereich des Kokosöls ist die Pflege des Körpers. Dabei gibt es zwei Anwendungsbereiche, nämlich die Haut und die Haare. Wer sich bereits näher mit Naturkosmetik beschäftigt hat und einen Blick auf die Inhaltsstoffe geworfen hat, der wird wissen, dass Kokosöl häufig enthalten ist. Wichtig ist aber, dass das Kokosöl natürlich enthalten ist und nicht mit wenigeren Konservierungsstoffen gemischt wird. Nur in seiner natürlichen Form kann das Öl seine Wirkung entfalten. Jeder, der seinen Körper bereits mit Kokosöl gepflegt hat kann bestätigen, dass die Wirkung unmittelbar spürbar ist. Man fühlt sich sofort besser. Es ist eine sehr wohltuende Wirkung für den Körper, die man ihm in regelmäßigen Abständen zugute kommen lassen sollte. Auch wenn es sich um eine Pflege von außen handelt, kann man sie sofort innerlich wahrnehmen. Die trockene Haut fühlt sich sofort geschmeidig an und spannt nicht mehr. Die Haare wirken nicht mehr trocken, sondern strahlen in einem neuen Glanz. Um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, muss darauf geachtet werden, dass das Öl eine gewisse Zeit in die Haare einziehen kann. Ideal ist es daher, wenn das Öl abends zum Einsatz kommt, weil es dann die ganze Nacht einziehen kann. Morgens kann das Öl dann ausgewaschen werden. Bei der Menge ist je nach Zustand der Haare darauf zu achten, dass die Haare nicht fetten.

Zu betonen ist, dass sich Kokosöl nicht nur für Frauen eignet. Auch für Männer gibt es verschiedene Anwendungsbereiche von Kokosöl. Besonders beliebt ist das Kokosöl bei einer Rasur, denn es hilft dabei, dass die Haut entspannt und es zu keinen Entzündungen oder anderen Hautreaktionen kommt.

Dadurch, dass auch Laurinsäure enthalten ist, kann das Öl auch in der Faltenbekämpfung hilfreich sein. Ideal ist es, wenn das Öl schon bei ersten Fältchen zum Einsatz kommt. Aber auch bei fortgeschrittenen Falten kann die Säure positiv wirken. Entscheidend ist in erster Linie das Wohlbefinden, das sich durch das Öl deutlich verbessern kann.

Jugendlichen kann Kokosöl insofern helfen, als dass das Öl antibakteriell wirkt und damit bei Hautunreinheiten helfen kann. Es handelt sich um einen ganz natürlichen Stoff, sodass der Körper nicht mit chemischen Stoffen konfrontiert werden muss, die er nicht kennt, weil sie künstlich sind.

Kokosöl als Nahrungsergänzungsmittel

Im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel hat Kokosöl seinen festen Platz. Das liegt daran, dass die Fettsäuren des Öls direkt in das Blut gelangen können, was dazu führt, dass sie in Energie umgewandelt werden.

Bei oberflächlichen Verletzungen kann das Öl zudem im Rahmen der Therapie eingesetzt werden. Es hat eine desinfizierende Wirkung und entspannt. Wichtig ist aber, dass das Öl langfristig zum Einsatz kommt, weil die Wirkung nicht sofort eintreten kann.

Kokosöl in der Tierpflege
Auf den ersten Blick mag es überraschend klingen, aber Kokosöl kann auch Tieren helfen. Sollten Haustiere nämlich Probleme mit dem Fall haben oder mit einer Hautreizung kämpfen, so kann das Öl beruhigend wirken und bei der Heilung helfen. Gerade im Sommer kann Kokosöl auch gegen Zecken und anderes Ungeziefer helfen. Dabei liegen sogar bereits erste wissenschaftliche Untersuchungen vor, die beweisen, dass Zecken bei Kokosöl das jeweilige Tier meiden. Ideal ist diese Methode, weil die Tiere so nicht mit künstlicher Chemie in Berührung kommen müssen, die Nebenwirkungen haben kann. Kokosöl ist ein natürlicher Stoff, der den Tieren nicht schaden wird. Die Behandlung mit dem Öl ist für viele Tiere sogar angenehm, weil ihnen der Duft zusagt. By the way: Auch für Menschen kann Kokosöl ein effektiver Zeckenschutz sein und sollte daher gerade im Sommer regelmäßig zum Einsatz kommen.

Die Wahl des richtigen Kokosöls
Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine große Auswahl an verschiedenen Kokosölen, sodass genau darauf geachtet werden sollte, welches Öl den eigenen Ansprüchen genügt. Ideal ist es, wenn das Öl ungebleicht und ungehärtet ist. Außerdem sollte es nicht raffiniert sein. Wer die beschriebenen positiven Wirkungen des Öls nutzen möchte, sollte darauf achten, dass das Kokosöl eine gute Qualität aufweist. Nur dann, wenn es sich um hochwertiges Öl handelt, kann das Öl die hier besprochenen Wirkungen auch tatsächlich entfalten. Gerade bei industriell hergestellten Fetten besteht die Gefahr, dass sie gehärtet sind. Dann besteht das Risiko, dass Transfettsäuren entstehen, die für den menschlichen Körper gefährlich sind. Aus diesem Grunde sollte bei der Auswahl nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern vielmehr die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung entscheidungserheblich sein. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Öl dem menschlichen Körper nicht schadet, sondern positiv zugutekommt.

Fazit

Die anfangs aufgestellte These, dass Kokosöl in jedem Haushalt seinen Platz haben sollte, scheint sich zu bestätigen. Wichtig ist aber, dass in jedem Haushalt nicht nur ein Kokosöl vorhanden ist. Das Öl hat so viele verschiedene Einsatzbereiche, dass sich zumindest in der Küche und im Bad ein Öl befinden sollte. In Bezug auf die Einsatzgebiete ist Fantasie gefragt, denn das Öl kann sehr vielseitig zum Einsatz kommen. Die hier beschriebenen Wirkungen sind Beispiele. Daneben muss jeder selbst herausfinden, wie er das Öl ideal in seinen Alltag integrieren kann. So eignet sich das Öl zum Beispiel auch für eine Massage und hilft so bei der Entspannung. Auch kleine Kinder lieben das Öl und können damit eingecremt werden.

Wichtig ist bei allen Erwartungen, die an das Öl gestellt werden, dass sie nicht von heute auf morgen eintreten können. Wer sich langfristig Veränderungen wünscht, muss die dafür notwendige Geduld mitbringen. Bei einem regelmäßigen Einsatz kann mit positiven Auswirkungen auf den menschlichen Organismus gerechnet werden. Dann ist es aber wichtig, dass die Therapie nicht abgebrochen wird, sondern weiter fortgesetzt wird. Gerade gesunde Haare und gesunde Haut muss regelmäßig mit dem Öl versorgt werden. Gleiches gilt für das Öl in der Küche, das täglich zum Einsatz kommen sollte.

Kokosöl sollte daher als ein Teil der Hausapotheke verstanden werden. Wichtig ist es daher auch, dass regelmäßig für Nachschub gesorgt wird. Entscheidend ist aber, dass sich in den relevanten Momenten an das Öl und seine Wirkung erinnert wird, sodass es zum Einsatz kommen kann, wenn es benötigt wird. Gerade zu Beginn wird es eine Umstellung sein, wenn man im Alltag erfährt, wie oft man auf das Öl zurückgreifen kann. Auf Dauer stellt es eher eine Erleichterung dar, weil vielfältig zum Einsatz kommen kann.

In der Küche sollte das Öl besonders im Rahmen der heißen Küche genutzt werden, weil es sich dafür besonders eignet. Daneben ist da Öl aber auch in der kalten Küche unentbehrlich. Besonders dann, wenn es um ein Gericht geht, für das Öl benötigt wird, das Öl aber nicht geschmacklich im Vordergrund stehen soll, ist Kokosöl eine ideale Lösung. Deshalb sollten es alle Smoothie-Liebhaber testen. Der Smoothie gewinnt dadurch an Qualität, ohne, dass der Geschmack negativ beeinträchtigt wird.

 

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