Zeolith ist ein Grundbaustein des Lebens

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Silizium, auch Kieselsäure oder Zeolith, wird bei der Häufigkeit des Vorkommens nur noch von Sauerstoff übertroffen. Damit ist Zeolith der zweithäufigste Stoff der Erde. Es findet sich in Gestein, Tonerde, Sand, Gewässern und Pflanzen – und als Siliziumdioxid in unseren Körpern. Dieses Spurenelement findet sich hauptsächlich im Bindegewebe, und damit in praktisch jedem Organ, in den Blutgefäßen und in den Knochen. Es steuert als Mineral verschiedene Abläufe im Körper – und ein Mangel zeigt sich durch verheerende Folgen: Haarausfall, beschleunigter Alterungsprozess, übermäßige Faltenbildung, schnelle Abnutzung von Gelenkknorpeln und Störungen des Mineralien-Haushaltes.

Welche Funktion hat Siliziumoxid im Körper?

Zeolith steuert und unterstützt die Stoffwechselfunktionen. Es hilft bei der Kollagen – und Elastinbildung im Bindegewebe und beim Aufbau des Knochengerüstes. Kollagen hält die Knochen biegsam und schützt sie vor schneller Brüchigkeit. Das Kalzium in den Knochen gibt ihnen die benötigte Festigkeit. Dieses wichtige Kalzium kann der Körper mithilfe von Silizium selbst herstellen. Anschaulich wird das an der Zusammensetzung von Hühnereiern – diese enthalten viel mehr Kalzium, als den Hühnern zugeführt wird. Sie scheiden auch eine große Menge Kalk aus. Ein Huhn ist also in der Lage, selbst Kalzium zu produzieren.
Daraus kann geschlossen werden, das Kalziummangel durch Zufuhr von Silizium, also Kieselsäure, angeregt und unterstützt werden kann.

Wie kann ein Siliziummangel ausgeglichen werden?

Meist entsteht ein Mangel an Kieselsäure durch die Ernährung. Besonders häufig kommt dies bei Vegetariern vor. Auch durch die Verarbeitung der Lebensmittel geht viel von diesem wertvollen Stoff verloren. Am besten reguliert man diesen Mangel durch die Einnahme von Kieselsäure. Empfohlen sind für einen Erwachsenen 30-40 Milligramm pro Tag. Eine Überdosierung muss man dabei nicht befürchten – überschüssiges Siliziumoxid wird einfach ausgeschieden.

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